L´infedelta delusa -  J. Haydn

 

    Jeune premier mozartien, Kirlianit Cortes – Nencio – ne force jamais sa voix. C´est un très prometteur ténor lyrique léger, que  l´on imagine déjà marcher sur les traces de Juan Diego Florez.

                                                                                             Operabase- Alain Zürcher               

 

Operettts

 

…und dem aus Kolumbien stammenden Kirlianit Cortes (der lyrische Tenor, eine Art José Carreras, oder wenn man will, Rolando Villazón).                

                                                                                          Jürgen Scharf -  Bad Sackingen, Südkurrier

 


 

 

Kirlianit Cortes studierte Gesang an der Antioquias Universität in Kolumbien bei Detlef Scholz und Danaila Hristowa. Darüber hinaus studierte er Gesang und Schauspiel bei Ramon Chavez und Manuel Duchezne in Gran Teatro de la Habana (Cuba). Er vervollständigte seine Gesangsstudien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei den Professoren Temme und Plettner sowie bei Prof. KS Margarita Lilova, Prof. Helena Lazarska, Daniela Fally und Ilko Natschev und schloß 2009 bei KS Marjana Lipovsek an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das Studium „Lied und Oratorium“ ab.
Er besuchte Meisterkurse bei Doris Andrews, Gustavo Marquez, Figueroa und KS Francisco Araiza und Johan Bohta. Er gewann den 1. Preis beim Nationalen Kunstwettbewerb (Kategorie Gesang) an der Universidad del Valle in Cali (Kolumbien) und war Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb Luis Sigall in Vina del Mar (Chile).

 

 

 

Zu seinem Repertoire zählen unter anderem Partien wie Don Ramiro (La Cenerentola), Conte Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Conte Alberto (L´occasione fa il ladro), Fiorville (Il signor Bruschino), Dorvil (La scala di seta), Ernesto (Don Pasquale), Don Ottavio (Don Giovanni), Belfiore (La Finta giardiniera), Ferrando (Cosi fan tutte) und Elvino (La Sonnambula).

 

Sein Operndebut gab Kirlianit Cortes 1995 in Bogotà (Kolumbien) als Borsa in Rigoletto. Es folgten u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte) und Camille de Rosillon (Die lustige Witwe) in Medellin (Kolumbien). 2002 sang er den Dr. Stone in Menotti’s Help! The Globolinks am Schlosstheater Schönbrunn sowie die Partien des Ernesto (Don Pasquale) und Ferrando (Così fan tutte). 2003 folgte Gherardo (Gianni Schicchi)in Wien, Lindoro in Haydns La fedeltà premiata an der Wiener Kammeroper und am Konzerthaus Wien, 2004 Nencio (Haydns L´infeltà delusa) im Wiener Konzerthaus und 2004 Don Ramiro (La Cenerentola) bei den Opernfestspielen Jennersdorf. 2005 folgte die Tenor Partie in Bernstein’s Trouble in Tahiti im Wiener Musikverein und Ferrando (Così fan tutte) in Tirol.

 

 

2006 sang er u.a. Augustin Moser (Die mestersinger von Nürnberg) an der Volksoper Wien, Belfiore (La finta giardiniera) in Shanghai, Don Ramiro in Wien, Graf Alberto (L’occasione fa il ladro ) bei den Schärdinger Sommerfestpielen sowie Mr. Gleaton (Susannah) an der Vest Norges Oper in Bergen (Norwegen).

 

2008 sang Kirlianit Don Ramiro in La Cenerentola im Teatro lirico di Spoleto, Teatro Morlachi (Perugia) und mit großem Erfolg im Bunka Kai Kan“ zusammen mit dem Tenor Antonino Siragusa.
In 2009 sang er den Tenorpart in Händel´s- Messias im Großen Saal des Wiener Musikvereins und gewann den zweiten Preis beim European Tenor Contest „Jan Kiepura“ in Polen, das Preisträgerkonzert wurde vom polnischen Rundfunk live übertragen. Im Juli 2009 gastierte er mit großem Erfolg als Elvino in La Sonnambula im Opernhaus Szczecin (Polen).
2010 sang er im Musikverein Graz die Rolle des Florville in Rossinis „Il signor Bruschino“ und Dorvil in “La scala di seta“. Beide Opern wurden auf CD aufgenommen. Im selben Jahr nahm Kirlianit die Rolle des Robert in der Operette „Die Göttin der Vernunft“ von J. Strauss unter der International Label NAXOS auf und verkörperte die Rolle des Mendel bei der Verfilmung der Uraufführung der Oper „HIOB“ des Österreichisches Komponist Erich Zeisl bei EXIL ARTE.
Daneben wirkte er in zahlreichen Oratorien und Messen mit, so zum Beispiel Bachs Johannespassion, Matthäuspassion, Kaffeekantate, Magnificat, Dvoraks Messe in D-Dur und Stabat Mater Op. 58, Mozart´s Requiem und Beethoven 9° Sinfonie in Zypern (National Symphonieorchester von Zypern, Klangvereingung Wien, Orchester der Universität Wien), alle Messen von W. A Mozart, J. Haydn und F. Schubert, Rossinis Stabat Mater (Orchestra Sinfonica di Bari, Capella Cracoviensis, Krakow Philharmonie Orchester, Tonkustverinigung, Slovenian Philharmonic Orchester), Petite Messe Solenelle, Schuberts G-Dur, As Dur, C Dur und B-moll- Messe, Schützs Johannespassion, Webers Jubelmesse, Orffs Carmina Burana (Orquesta Filarmónica de Bogotá (Andres Orozco), Philarmonisches Orchester Kracow (Antoni Witt), Orchester der Universität Wien-Wiener Konzerthaus, Venezia Festival Orchester im Brunnenhof Residenz (München), Bad Dürkheim und Serenadenhof Nürnberg, Salzburg Philharmonie Orchester – Felsenreitschule in Salzburg. Kurpinsky Te deum bei der Musica Sacra Festival in Kraków, Mendelssohn Elias Im Stefanien Saal in Graz und Martin Palmieris Oratorio de Noel in Ulm
Kirlianit war Cover der Tenöre Piotr Beczala und Ramon Vargas beim weltbekannten Konzert Christmas in Vienna.
Er wurde eingeladen die Partie des ersten Tenor in Arvo Pärts “Misere” beim Brno International Sacred Music Festival zu singen. Es folgten Rossinis Stabat Mater mit dem Neuen Westfalen Philharmonie Orchester, Dr. Siedler in Benatzky´s “Im weissen Rössl” beim
19 Schönebecker Operettensommer, Ciccillo in M. Palmieris Matteo – Europäische Uraufführung unter der Leitung von Pablo Boggiano, er debütierte als Borsa in Rigoletto beim International Opera Festival St. Margarethen – inklusive DVD Aufnahme, als Don Ramiro in La Cenerentola im Opernhaus Wroclav und sang mit der NDR Radio Philharmonie Orchester unter der Leitung von Elisabeth Fuchs in Hannover. Das Konzert wurde live übertragen.
Im Jahr 2018 debütiert Kirlianit beim Liszt Festival in Raiding als Tony Candolino beim Stück „Die Masterclasse“ zusammen mit der KS Andrea Eckert, und nahm seine erste Lied CD mit Liedern von Rilke/Ruiss sowie Operetten und Italienische Arien mit dem Neustreicher Orchester auf.

 

 

 

Seit 2017 ist er Chorleiter beim Projekt SUPERAR Austria mit zahlreichen Auftritten in Zusammenarbeit mit den Wiener Sängerknaben und wurde von Gerald Wirth, dem musikalischen Leiter derselben, als Chor und Vocal-Coach beim World Peace Choral Festival Vienna 2018 eingeladen.