Kirlianit Cortes, Tenor

 

 

L´infedelta delusa -  J. Haydn

 

    Jeune premier mozartien, Kirlianit Cortes – Nencio – ne force jamais sa voix. C´est un très prometteur ténor lyrique léger, que  l´on imagine déjà marcher sur les traces de Juan Diego Florez.

                                                                                             Operabase- Alain Zürcher               

 

Operettts

 

…und dem aus Kolumbien stammenden Kirlianit Cortes (der lyrische Tenor, eine Art José Carreras, oder wenn man will, Rolando Villazón).                

                                                                                          Jürgen Scharf -  Bad Sackingen, Südkurrier

 


Kirlianit Cortes studierte Gesang an der Antioquias Universität in Kolumbien bei Detlef studierte er Gesang und Schauspiel bei Ramon Chavez und Manuel Duchezne in Gran Teatro  de la Habana (Cuba). Er vervollständigte seine Gesangsstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei den Professoren Temme und Plettner sowie bei Prof. KS Margarita Lilova, Prof. Helena Lazarska, Ilko Natschev und schloß 2009 bei KS Marjana Lipovsek an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das Studium „Lied und Oratorium“ ab.

 

Zu seinem Repertoire zählen unter anderem Partien wie Don Ramiro (La Cenerentola), Conte Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Conte Alberto (L´occasione fa il ladro), Fiorville (Il signor Bruschino), Dorvil (La scala di seta), Ernesto (Don Pasquale), Don Ottavio (Don Giovannai), Belfiore (La Finta giardiniera), Ferrando (Cosi fan tutte) und Elvino (La Sonnambula).

Sein Operndebut gab Kirlianit Cortes 1995 in Bogotà (Kolumbien) als Borsa in Rigoletto. Es folgten u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte) und Camille de Rosillon (Die lustige Wittwe) in Medellin (Kolumbien). 2002 sang er den Dr. Stone in Menotti’s Help! The Globolinks am Schlosstheater Schönbrunn sowie die Partien des Ernesto (Don Pasquale) und Ferrando (Così fan tutte). 2003 folgte Gherardo (Gianni Schicchi) in Wien, Lindoro in Haydns La fedeltà premiata an der Wiener Kammeroper und am Konzerthaus Wien, 2004 Nencio (Haydns L´infeltà delusa) im Wiener Konzerthaus und 2004 Don Ramiro (La Cenerentola) bei den Opernfestspielen Jennersdorf. 2005 folgte die Tenor Partie in Bernstein’s Trouble in Tahiti im Wiener Musikverein und Ferrando (Così fan tutte) in Tirol.

 

2006 sang er u.a. Auustin Moser (Die mestersinger von Nürnberg ) an der  Volksoper Wien, Belfiore (La finta giardiniera) in Shanghai, Don Ramiro in Wien, Graf Alberto (L’occasione fa il ladro ) bei den Schärdinger Sommerfestpielen sowie Mr. Gleaton (Susannah) an der Vest Norges Oper in Bergen (Norwegen).

 

2008 sang Kirlianit Don Ramiro in La Cenerentola im Teatro lirico di Spoleto, Teatro orlachi (Perugia) und mit großem Erfolg im Bunka Kai Kan“ zusammen mit dem Tenor Antonino Siragusa

 

In 2009 sang er den Tenorpart in Händel´s- Messias im Großen Saal des Wiener Musikvereins und gewann den zweiten Preis

beim European Tenor Contest „Jan Kiepura“  in Polen, das Preisträgerkonzert wurde vom polnischen Rundfunk live übertragen. Im

 

Juli 2009 gastierte er mit großem Erfolg als Elvino in La Sonnambula im Opernhaus Szczecin (Polen).

2010 sang er im Musikverein Graz die Rolle des Florville in Rossinis „Il signor Bruschino“ und Dorvil in “La scala di seta“. Beide Opern wurden auf CD aufgenommen. Im selben Jahr nahm Kirlianit die Rolle des Robert in der Operette „Die Göttin der Vernunft“ von J. Strauss nter der International Label NAXOS auf und verkörperte die Rolle des Mendel bei der Verfilmung der Uraufführung der Oper „HIOB“ des Österreichisches Komponist Erich Zeisl bei EXIL ARTE.

 

 Daneben wirkte er in zahlreichen Oratorien und Messen mit, so zum Beispiel Bachs Johannespassion, Matthäuspassion, Kaffeekantate, Magnificat, Dvoraks Messe in D-Dur und Stabat Mater Op. 58, Mozart´s Requiem und Beethoven 9° Sinfonie in Zypern (National Symphonieorchester von Zypern), Mozarts Krönungsmesse, C-moll-Messe, Piccolominimesse, Spatzenmesse und Waisenhausmesse, Rossinis Stabat Mater (Orchestra Sinfonica di Bari, Capella Cracovienis, Krakow philarmonie Orchester, Tonkustverinigung), Petite Messe Solenelle (Klosterneuburg), Schuberts G-Dur, As Dur, C Dur und  B-moll- Messe, Schützs Johannespassion, Webers Jubelmesse, Orffs Carmina Burana (Orquesta Filarmónica de Bogotá (Andres Orozco), Philarmonisches Orchester Kracow (Antoni Witt), Orchester der Universität Wien-Wiener Konzerthaus, K. Kurpinsky Te deum bei der Musica Sacra Festival in Kraków und Mendelssohn Elias Im Stefanien Saal in Graz.

 

Im Jahr 2013 war der Tenor Cover von Piotr Beczala und 2014 von Ramon Vargas beim Welt bekanntem Konzert Christmas in Vienna.

 

 2014 verkörperte Kirlianit den Armando Cellini in der Operette “Maske in blau” von F. Faymond beim Schönebecker Operettensommer, 2015 Dr. Siedler in “im weisen Rössl” von R. Benatzky, der 1° Tenor in Arvo Pärts Miserere beim International Music Festival in Brno und Rossini Stabat Mater mit der Neu Philharmonie Westfallen.